Danke, dass Ihr so zahlreich am Quarks-Impfcheck teilgenommen habt.
Die Umfrage ist jetzt beendet. Die Ergebnisse erfahrt Ihr am 18. Oktober in der Sendung "Wie viel Impfung muss sein?" und auf unserer Internetseite "www.quarks.de"

Haben Sie einen aktuellen Impfpass?

Wurden Sie jemals gegen eine der folgenden Krankheiten geimpft?

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

Wundstarrkrampf (Tetanus)

Keuchhusten (Pertussis)

Wann sind Sie das letzte Mal gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) geimpft worden?

Welche Impfungen müssen - Ihrer Einschätzung nach - im Erwachsenenalter regelmäßig wieder aufgefrischt werden?

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

Wundstarrkrampf (Tetanus)

Keuchhusten (Pertussis)

Halten Sie Impfen für überflüssig?

Hat für Sie das Thema Impfen durch die Ankunft der vielen Flüchtlinge in Deutschland an Bedeutung gewonnen?

Haben Sie Angst vor Langzeit-Impfschäden?

Fühlen Sie sich beim Thema Impfen verunsichert?

Fühlen Sie sich ausreichend über Impfungen informiert?

Zum Schluss noch Fragen zu Ihrer Person

Ihre persönlichen Angaben werden ausschließlich für den Impf-Check ausgewertet und nach der Sendung gelöscht.

Ihr Alter

Ihr Geschlecht

Haben Sie ...

Haben Sie Kinder?

Wenn ja, sind Ihre Kinder geimpft?

Vielen Dank für Ihre Antworten. Die endgültige Auswertung aller Antworten gibt es bei Quarks & Co am 11. Oktober oder auf quarks.de .

Zur vorläufigen Auswertung

Haben Sie einen aktuellen Impfpass?

ja
nein
weiß nicht

Wurden Sie jemals gegen eine der folgenden Krankheiten geimpft?

Masern

ja
nein
weiß nicht

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

ja
nein
weiß nicht

Wundstarrkrampf (Tetanus)

ja
nein
weiß nicht

Keuchhusten (Pertussis)

ja
nein
weiß nicht

Grippe

ja
nein
weiß nicht

Wann sind Sie das letzte Mal gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) geimpft worden?

vor weniger als 5 Jahren
vor mehr als 5 Jahren
vor mehr als 10 Jahren
vor mehr als 15 Jahren
weiß nicht

Welche Impfungen müssen im Erwachsenenalter regelmäßig wieder aufgefrischt werden?

Masern

ja
nein
nur in speziellen Fällen

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

ja
nein
nur in speziellen Fällen

Wundstarrkrampf (Tetanus)

ja
nein
nur in speziellen Fällen

Keuchhusten (Pertussis)

ja
nein
nur in speziellen Fällen

Grippe

ja
nein
nur in speziellen Fällen

Halten Sie Impfen für überflüssig?

ja
nein
teilweise

Hat für Sie das Thema Impfen durch die Ankunft der vielen Flüchtlinge in Deutschland an Bedeutung gewonnen?

ja
nein

Haben Sie Angst vor Langzeit-Impfschäden?

ja
nein

Fühlen Sie sich beim Thema Impfen verunsichert?

ja
nein

Fühlen Sie sich ausreichend über Impfungen informiert?

ja
nein

Masern: In vielen Ländern der Welt sind die Masern so gut wie verschwunden. In Deutschland aber kommt es immer wieder zu Epidemien dieser hochansteckenden Krankheit. Noch Jahre nach einer überstandenen Infektion können die Masern wieder ausbrechen und dann tödlich verlaufen.

Kinderlähmung/Polio: In Deutschland traten zwar die letzten Erkrankungen an Kinderlähmung im Jahr 1990 auf – in anderen Ländern aber gibt es die Krankheit noch und sie könnte wieder eingeschleppt werden. In einer ungeimpften Bevölkerung könnte sich der Erreger dann wieder ausbreiten.

Wundstarrkrampf/Tetanus: Tetanus-Erreger gelangen durch verunreinigte Wunden in den Körper. Wenn sich diese Bakterien vermehren, kommt es zu starken Krampfanfällen – unter Umständen droht Lebensgefahr.

Keuchhusten: Keuchhusten wird durch Bakterien verursacht. In jedem Alter kann die Krankheit harmlos, aber auch schwer verlaufen. Besonders gefährlich ist Keuchhusten für junge Säuglinge. Da auch Eltern und Großeltern, die nicht geimpft sind, ihren Nachwuchs anstecken können, empfehlen Experten die Impfung auch bei Kinderwunsch.

Grippe: Empfohlen wird die Grippeimpfung für bestimmte Personengruppen: über 60-jährige, Schwangere und Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung. Weil jährlich neue Grippeviren auftauchen, schützt die Grippeimpfung immer nur für eine Saison.

Eine Tetanus-Impfung sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

Masern: Wird in der Regel als Kombinations-Impfstoff zweimal in den ersten beiden Lebensjahren geimpft. Danach muss nicht mehr aufgefrischt werden.
"Richtig wäre also Nein gewesen."

Kinderlähmung (Poliomyelitis): Muss in der Kindheit mehrfach geimpft werden. Dann erfolgt noch eine Auffrisch-Impfung im Alter von etwa 9 bis 17 Jahren. Nach dieser Grundimmunisierung muss nicht mehr aufgefrischt werden. Das gilt auch für Erwachsene, die die Grundimmunisierung erst in späteren Jahren erhalten haben. Insbesondere bei Reisen in Regionen mit Infektionsrisiko oder bei medizinischem Personal sollte aber alle zehn Jahre erneut geimpft werden.
"Richtig wäre also Nur in speziellen Fällen gewesen."

Wundstarrkrampf (Tetanus): Muss alle zehn Jahre aufgefrischt werden.
"Richtig wäre also Ja gewesen."

Keuchhusten: Muss alle zehn Jahre aufgefrischt werden.
"Richtig wäre also Ja gewesen."

Grippe: Wer sich mit einer Impfung vor Grippe schützen möchte, muss sie jährlich durchführen lassen.
"Richtig wäre also Ja gewesen."

Hier geht es vor allem um Kinderlähmung. Viele Flüchtlinge kommen aus Gebieten mit schlechter Impfrate und hohem Infektionsrisiko. Polio gibt es als „Wildinfektion“ nur noch in Afghanistan und Pakistan, aber eingeschleppte Fälle auch aus Afrika (Nigeria, Äthiopien, Mozambique, Süd Sudan, Kenia, Jemen, Tschad, Madagaskar u.a.) und Asien (Guinea, Laos, China, Philippinen, Myanmar u.a.). Außerdem gab es Windpockenausbrüche in zwei Flüchtlings-Aufnahmeeinrichtungen in München. Das Masern-Virus, das den Ausbruch in Berlin verursacht hat, kam wahrscheinlich aus Bosnien oder Herzegowina.

Die häufigsten möglichen Nebenwirkungen von Impfungen sind Fieber oder andere Symptome, die nur vorübergehend auftreten. Langzeitfolgen sind sehr selten – aber es gibt sie. Auch Impfung ist nicht ohne Risiko. Allerdings kursieren auch immer wieder Meldungen, hinter denen eigentlich nichts steckt – dennoch verunsichern sie. Ein eindrückliches Beispiel: Nachdem der Arzt Wakefield einen angeblichen Zusammenhang zwischen der Masernimpfung und dem gehäuften Auftreten von kindlichem Autismus publiziert hat, ist die Masern-Impfquote drastisch zurückgegangen. Im Nachhinein wurde zwar gezeigt: Ein solcher Zusammenhang besteht gar nicht – und der entsprechende Beitrag wurde von der Zeitschrift „The Lancet“ auch offiziell zurückgezogen. Trotzdem verdeutlicht das Beispiel, wie wichtig es ist, belastbare Daten zur Häufigkeit von Impfnebenwirkungen zu sammeln und auszuwerten.